Wer auf der Suche nach einem unkonventionellen Science-Fiction-Erlebnis ist, das fernab von bombastischen Effekten die Essenz menschlicher Emotionen ergründet, sollte „Robot Stories“ unbedingt eine Chance geben. Greg Paks vier ineinander verwobene Kurzgeschichten nutzen die Prämisse von Robotern nicht für futuristische Spektakel, sondern als einfühlsamen Spiegel unserer tiefsten Sehnsüchte, Ängste und der Suche nach Verbindung. Hier geht es um das zärtliche, oft auch herzzerreißende Drama des Lebens: sei es die Herausforderung der Elternschaft mit einem Roboterbaby, die verzweifelte Suche einer Mutter nach Kontakt zu ihrem kranken Sohn, die unerwartete Entdeckung von Liebe durch einen Androiden oder die existentielle Frage der Unsterblichkeit. Der Film zeichnet sich durch seine nachdenkliche, melancholische Stimmung und seine Fähigkeit aus, große philosophische Fragen in intimen, menschlichen Momenten zu verhandeln. Besonders beeindruckend ist, wie die Darsteller, darunter Karen Tsen Lee und James Saito, diesen oft ungewöhnlichen Szenarien eine ergreifende Authentizität verleihen und das Herz der Geschichten freilegen. „Robot Stories“ ist ein emotional reicher Film für all jene, die Science-Fiction als Medium für tiefgründige Dramen schätzen und sich auf eine Reise einlassen möchten, die zum Nachdenken anregt und das Herz berührt, auch wenn sie nicht den üblichen Pfaden folgt.