Wer ein Herz für den unwiderstehlichen Charme der 60er-Jahre-Spionageabenteuer hat, sollte sich „The Karate Killers“ auf keinen Fall entgehen lassen. Hier erleben Sie Robert Vaughn und David McCallum in ihrer ikonischen Chemie als Napoleon Solo und Illya Kuryakin, wie sie gewohnt lässig und stilsicher den Globus bereisen. Das Besondere ist jedoch die phänomenale Besetzung der Nebenrollen: Eine legendäre Joan Crawford liefert eine überraschend fesselnde Performance ab, während Genre-Größen wie Curd Jürgens und Herbert Lom das Ensemble um weitere Glanzlichter bereichern. Der Film besticht durch seinen leichtfüßigen, oft augenzwinkernden Ton, der Action, Abenteuer und herrlich campy Komödie zu einem unvergesslichen Erlebnis vermischt. Er ist eine charmante Zeitkapsel, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, aber dennoch mit spritzigen Dialogen und kreativen Szenarien unterhält. Fans von „The Man from U.N.C.L.E.“ oder Liebhaber von B-Movie-Perlen mit Kultpotenzial werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Man muss ihn nicht für ein Meisterwerk halten, um seinen einzigartigen Unterhaltungswert zu schätzen; seine kleinen Ecken und Kanten machen ihn nur noch liebenswerter.