Ultraman (1966) ist nicht nur eine Serie, sondern ein kulturelles Phänomen und ein absoluter Meilenstein des japanischen Fernsehens, der bis heute nachhallt. Wer sich fragt, warum man diese wegweisende Produktion heute noch anschauen sollte, findet die Antwort in ihrer unnachahmlichen Mischung aus fantasievollem Sci-Fi-Abenteuer, spannenden Mystery-Elementen und packender Action. Die Serie ist der Pate des gesamten Tokusatsu-Genres und präsentiert eine einzigartige Welt, in der die Science Patrol mit Einfallsreichtum und Mut bizarre Anomalien und gigantische Monster bekämpft – stets mit der Möglichkeit, dass Hayata als der ikonische Ultraman eingreifen muss. Die kreativen Monsterdesigns, die für ihre Zeit bahnbrechenden Spezialeffekte und die stets präsente Frage nach dem menschlichen Umgang mit dem Unbekannten erzeugen eine fesselnde Atmosphäre. Der Ton ist eine charmante Mischung aus kindlichem Staunen und ernsthaftem Heldentum, gespickt mit oft überraschenden Wendungen und einem unbestreitbaren Herz. Die Darsteller, insbesondere die Riege der Science Patrol, liefern sympathische und entschlossene Leistungen, die das Herzstück der Serie bilden und für emotionale Tiefe sorgen, jenseits der Monsterkämpfe. Für Fans klassischer Science-Fiction, Liebhaber von Kaiju-Filmen und alle, die die Geburtsstunde eines echten Superhelden-Franchise erleben möchten, ist Ultraman (1966) ein unverzichtbares Seherlebnis. Es ist eine ehrliche und begeisternde Reise zurück zu den Wurzeln eines Mythos, der auch nach über 50 Jahren nichts von seinem Glanz verloren hat.