
Jonathan Grave erbt an seinem achtzehnten Geburtstag einen alten Landsitz. Er ahnt nicht, das dort vor vielen Jahren sein Vater den bösen Mächten verfallen ist und Dämonenbeschwörungen abhielt. Mehr durch Zufall verfällt Jonathan denselben Mächten und fängt ebenfalls an, die Dämonen zu beschwören. Die Ghoulies, kleine grüne Monster, tauchen auf und auch Jonathans toter Vater kehrt zurück, um wieder die Macht zu übernehmen…
Wer genug hat von Hochglanz-Horror und sich nach einem echten Kuriosum aus der goldenen Ära der praktischen Effekte sehnt, findet in „Ghoulies“ ein chaotisches, aber liebenswertes Vergnügen. Dieser 80er-Jahre-Kultfilm ist keine Hochkunst, sondern purer, unverdünnter B-Movie-Spaß, der mit seiner Mischung aus Horror und Slapstick-Komödie sofort ins Auge sticht. Schon die ersten Auftritte der namensgebenden Kreaturen versprechen eine einzigartige Erfahrung, die irgendwo zwischen schaurig-schönem Kitsch und absurdem Humor pendelt. Die Magie liegt hier nicht in einer komplexen Handlung, sondern in der Hingabe zu handgemachten Monstern, den schrulligen Charakterdesigns und einer herrlich verrückten Atmosphäre. Besonders hervorzuheben ist Jack Nance, der mit seiner bekannten Exzentrik dem Ensemble eine besondere Note verleiht und sich wunderbar in den schlockigen Wahnsinn einfügt. „Ghoulies“ ist ein Fest für alle, die Trash-Filme lieben, die sich ihrer eigenen Absurdität bewusst sind und gerade deshalb einen unwiderstehlichen Charme entwickeln. Perfekt für einen nostalgischen Filmabend oder für Entdecker skurriler Monsterkomödien, die das Herz für die glorreichen Unvollkommenheiten des 80er-Jahre-Kinos schlagen lassen. Ein Muss für Fans des unkonventionellen Horrors, der seine Lacher ebenso ernst nimmt wie seine kleinen Schrecken.