
Der Film handelt von einem talentierten jungen Fluchtwagenfahrer, der sich ganz auf den Beat seiner persönlichen Playlist verlässt, um der Beste in seinem Job zu werden. Als er das Mädchen seiner Träume trifft, sieht Baby eine Chance, seine kriminelle Karriere an den Nagel zu hängen und einen sauberen Ausstieg zu schaffen. Aber nachdem er gezwungen wird, für einen Gangsterboss zu arbeiten und ein zum Scheitern verurteilter Raubüberfall sein Leben, seine Liebe und seine Freiheit gefährdet, muss er für seine Handlungen geradestehen.
Wer auf der Suche nach einem filmischen Adrenalinkick ist, der perfekt im Takt schlägt, darf *Baby Driver* auf keinen Fall verpassen. Edgar Wright zelebriert hier ein atemloses Meisterwerk, bei dem Musik nicht nur untermalt, sondern die treibende Kraft hinter jeder einzelnen Szene ist. Von rasanten Verfolgungsjagden bis hin zu wortlosen Dialogen – alles ist präzise auf den Beat choreografiert, was dem Film eine unvergleichliche kinetische Energie verleiht, die man so selten erlebt. Ansel Elgorts nuancierte Darstellung des schüchternen, aber genialen Fluchtwagenfahrers "Baby" ist fesselnd, und die gesamte namhafte Besetzung liefert charismatische und unvergessliche Auftritte, die von rauer Coolness bis zu überraschender Herzlichkeit reichen. Der Film ist eine stilvolle, oft humorvolle, aber stets spannende Achterbahnfahrt, die visuell berauscht und auditiv begeistert. Fans von cleveren Heist-Filmen, bahnbrechenden Actionsequenzen und insbesondere all jene, die ein Musikvideo-Erlebnis in Spielfilmlänge suchen, werden von dieser einzigartigen Mischung aus pulsierender Action, Verbrechen und unwiderstehlichem Soundtrack restlos begeistert sein. Ein Muss für jeden, der Kino in seiner rhythmischsten Form erleben möchte.