
Als ein gefürchteter russischer Führer aus der Gefangenschaft ausbricht und John McClanes Sohn Jack in die Ereignisse verwickelt wird, reist John nach Russland. Dort will er mittels frecher Sprüche und Waffeneinsatz seinen Spross, mit dem er bislang wenig Kontakt hatte, aus der Gefahrenzone retten. Wie sich herausstellt, ist sein Sohn jedoch alles andere als der von John McClane erwartete Waschlappen geworden. Hier ist der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen, denn ohne Johns Wissen wurde Jack zu einem kaltschnäuzigen CIA-Agenten ausgebildet und ist ebenso hart im Nehmen wie sein alter Herr. Mit von der Partie ist ein Russe namens Komorov, hinter dem die gesamte russische Unterwelt her ist. Gemeinsam sieht sich das taffe Vater-Sohn-Duo mit Unterstützung von Komorov der halben Sowjet-Armee gegenüber, die einen Machtwechsel in Russland anstrebt…
Für Fans des knallharten Cops John McClane ist „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ ein adrenalingeladenes Erlebnis, das man nicht verpassen sollte. Diesmal verschlägt es unseren Helden nach Moskau, wo er in ein explosives Komplott um Atomwaffen verwickelt wird, das globale Ausmaße annimmt. Die Verlagerung auf ausländischen Boden verleiht der bewährten Formel eine frische, oft chaotische Dynamik, während John McClane versucht, die Beziehung zu seinem entfremdeten Sohn Jack zu kitten, der sich als hochqualifizierter CIA-Agent entpuppt. Der Film besticht durch atemlose Verfolgungsjagden, gewaltige Explosionen und den typischen, wenngleich etwas raueren McClane-Humor. Bruce Willis liefert gewohnt routiniert den zynischen, unverwüstlichen Helden ab, dessen Methoden sich zwar mit denen seines Sohnes reiben, aber letztendlich unschlagbar sind. Erwarten Sie Nonstop-Action und einen unaufhaltsamen Countdown, der keine Zeit zum Durchatmen lässt. Wer einfach nur ein effektives Spektakel sucht, das die Adrenalinpumpe ankurbelt, und bereit ist, sich auf eine unkomplizierte, explosive Achterbahnfahrt einzulassen, wird trotz mancher Kritik einen unterhaltsamen Abend finden. Es ist ein lauter, schneller Film für alle, die das pure, kompromisslose Actionkino schätzen und wissen wollen, wie McClane diesmal die Welt rettet, selbst wenn er dabei auf fremdem Terrain völlig überfordert scheint.