
Um die Jahrhundertwende planen die beiden berühmt-berüchtigten Desperados Butch Cassidy und Sundance Kid den Zug der Union Pacific gleich zweimal zu überfallen: nämlich auf der Hin- und auf der Rückfahrt. Doch diese Dreistigkeit lässt sich die Regierung nicht gefallen: Von einer Elitetruppe werden die beiden bis zur Erschöpfung gejagt
„Butch Cassidy and the Sundance Kid“ ist weit mehr als nur ein Western; es ist eine bittersüße Ode an Freundschaft, Freiheit und den unvermeidlichen Wandel einer Ära. Was diesen Film so einzigartig macht, ist die meisterhafte Mischung aus witzigem Charme, packendem Abenteuer und einer tiefen, melancholischen Unterströmung, die das Ende des Wilden Westens spürbar macht. Paul Newman und Robert Redford liefern als ikonisches Outlaw-Duo Performances ab, die in ihrer Chemie und Ausstrahlung ihresgleichen suchen. Ihre brüderliche Dynamik ist das pulsierende Herz des Films, gefüllt mit trockenem Humor, Verletzlichkeit und einer unbeugsamen Lebenslust, die selbst angesichts der zunehmenden Zivilisation nicht erlischt. Ergänzt durch die subtile Präsenz von Katharine Ross, entsteht ein Ensemble, das jede Szene zum Funkeln bringt. Wer eine Geschichte über unkonventionelle Helden, loyale Freundschaft und das ehrwürdige Scheitern in einer sich verändernden Welt sucht, der wird hier ein zeitloses Meisterwerk finden. Visuell atemberaubend und mit einem Soundtrack, der ebenso ikonisch wurde, ist dies ein Film für alle, die intelligente Unterhaltung mit Herz und Tiefgang schätzen. Ein absolutes Muss für Fans großer Charakterstudien und jener magischen Kinomomente, die für immer in Erinnerung bleiben.