
Der verwirrte Musikwissenschaftler Howard Bannister verweilt mit seiner Verlobten bei einem Musikologenkongress in San Francisco. Dort trifft er auf die chaotische Judy, die sich an ihn hängt und sich sogar als seine Verlobte ausgibt. Zur allgemeinen Verwirrung wechseln gleichzeitig vier identische Koffer im Bristol Hotel versehentlich die Besitzer: Einer enthält Diamanten und Juwelen, einer Geheimakten der Regierung, ein dritter gehört Judy und der vierte Howard. Das dadurch ausgelöste Desaster endet vor dem Kadi, der ausgerechnet Judys Vater ist.
Warum sollte man sich Peter Bogdanovichs „What's Up, Doc?“ ansehen? Weil dieser Film eine atemberaubende Hommage an die goldene Ära der Screwball-Komödie ist, die mit unglaublicher Präzision und einem unerbittlichen Tempo serviert wird. Von der ersten Minute an zieht Sie dieses chaotische Meisterwerk in seinen Bann, ein wahres Feuerwerk an geistreichen Dialogen, perfektem Slapstick und unaufhörlichen Verwechslungen. Barbra Streisand brilliert als unkonventionelle Judy Maxwell, deren ansteckende Energie und ihr unvergleichlicher Charme eine unwiderstehliche Kraft sind, die das Leben des völlig überforderten Ryan O'Neal als Musikologe Howard Bannister auf den Kopf stellen. Doch es ist nicht nur Streisand; das gesamte Ensemble, angeführt von einer sensationellen Madeline Kahn in ihrem denkwürdigen Filmdebüt, liefert komödiantische Höchstleistungen ab, die jeden Lachanfall garantieren. Wer intelligenten Witz, absurde Situationen und einen Film sucht, der vor Lebensfreude und purer Unterhaltung nur so sprüht, wird hier fündig. „What's Up, Doc?“ ist mehr als nur eine Komödie; es ist eine Katharsis des Lachens, ein zeitloser Genuss für alle, die sich nach einer smarten, herrlich altmodischen und doch erfrischend modernen Flucht aus dem Alltag sehnen. Ein absolutes Muss für Liebhaber filmischer Komik!