Wer kennt das nicht: Das Gefühl, in der High School völlig fehl am Platz zu sein? "Square Pegs" ist eine charmante, oft urkomische Zeitkapsel, die genau dieses universelle Gefühl der frühen 80er-Jahre einfängt und feiert. Anstatt die typischen Hochglanz-Cliquen zu zeigen, taucht die Serie mit scharfsinnigem Humor und entwaffnender Ehrlichkeit tief in die Welt der Außenseiter ein. Man erlebt die Versuche zweier nerdiger Freundinnen, irgendwie dazu zu gehören, und scheitert dabei auf liebenswerte Weise immer wieder. Der Ton ist wunderbar eigenwillig, eine Mischung aus schrulligem Humor und echtem Herz, der die Höhen und Tiefen der Adoleszenz mit einer Authentizität beleuchtet, die bis heute Resonanz findet. Besonders hervorzuheben ist eine junge Sarah Jessica Parker, die als Patty Greene schon hier ihr außergewöhnliches Talent für neurotisch-charmante Charaktere unter Beweis stellt und zusammen mit Amy Linker ein unvergessliches Duo bildet. Aber auch der restliche Cast liefert überzeugende Leistungen, die die skurrile Atmosphäre perfekt ergänzen. Wenn Sie also auf der Suche nach einer klugen, warmherzigen und herrlich unkonventionellen Coming-of-Age-Comedy sind, die weit über gängige Klischees hinausgeht und beweist, dass es völlig in Ordnung ist, anders zu sein, dann ist "Square Pegs" ein absolutes Muss. Eine Hommage an jeden, der sich jemals gefragt hat, wo er hingehört.